Krakenalarm - Kipp Kipp Hurra

Krakenalarm - Kipp Kipp Hurra!
In der norwegischen Mythologie sind sie gefürchtet! Riesenkraken. Sie bringen Schiffe zum kentern und sind der Albtraum eines jeden Seemanns. Die Tentakeln wirbekten die Schiffe umher und schwupps - war nichts mehr von ihnen zu sehen. Und wenn nun Krakensohnemann einen auf Alleingang macht, verwundert es nicht, dass Krakenpapa mit allen Tentakeln versucht, seinen Sohnemann unter Kontrolle zu bringen. Dass sich da schon mal ein Schiff in den Tentakeln verheddert und kentert, ist da nicht verwunderlich. Dumm nur, dass sich die Spieler auf eben diesem Schiff befinden, da sie die Geheimnisse des endlosen Ozeans erforschen möchten. In den Tiefen gibt es soviele bunte Fische und Korallen, da möchte man stundenlang tauchen. Hat man eine der gesuchten Fische gefunden, darf man sie zwecks Katalogisierung behalten, aber wehe man trifft auf die kleine Krake. Denn dann wird Papa auf den Spieler aufmerksam und versucht seinen Sohn einzufangen. Wild wirbeln die Tentakeln nähern sich dem Segelschiff. Hoffentlich stehts am Ende aufrecht, denn sonst müssen die Seemänner das Schiff wieder aufrichten, und das kostet Kraft! Da hilft nur ein gutes Essen. Davon hat jeder Kapitän aber nur drei und sind die Vorräte bei einem Spieler erschöpft, muss die Expedition frühzeitig abgebrochen werden.
Aber es gibt nicht nur Fische und Kraken in den Tiefen des Meeres, nein, es gibt auch nichts! Ja, man kann auch mal nichts finden, ins leere tauchen, langweilig! Da heissts dann, weiterfahren und an anderer Stelle sein Glück versuchen.
Krakenalarm ist eine sehr unterhaltsame Memory-Variante, da man sich merken muss, wo welche Plättchen liegen. Im Korallenriff liegen die Tiere, die man finden muss. Schiff bewegen, Plättchen aufdecken, Glück haben oder weiterziehen. Oder aber den Krakenalarm ausrufen. Der Reiz, rechtzeitig aufzuhören oder sein Glück heraus zu fordern begleitet die Kleinen Kapitäne das ganze Spiel.
Oliver Igelhaut ist es gelungen, ein sowohl haptisch wie ach optisch wunderschönes Kinderspiel auf die Beine stellen, welches auf den Eltern oder älteren Geschwistern eine Menge Spaß bereitet! Also, die Leinen gelöst, Segel gerafft und ab in die weiten des Meeres!
PS.: Jede Mythologie besitzt übrigens auch ein Fünckchen Wahrheit: es gibt tatsächlich riesige Kalamare, die jeden satt machen würden. Schiffe zum kentern bringen sie allerdings nicht.
Krakenalarm (2010)
Oliver Igelhaut
Kosmos Verlag
2-4 Kaptitäne
ab 5 Jahre
ca. 15-20 Minuten
25 Euro








































