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19.05.2009

Das magische Labyrinth

Das magische Labyrinth

 

Labyrinthe gibt es schon seit undenkbaren Zeiten, ob als mystische Symbole in Stein geritzt oder großflächig angelegt als Grabstätten oder Minos' Labyrinth auf Kreta, in dem Theseus den Minotaurus besiegte. Auch spielerisch gibt es unzählige Labyrinte, deren Wege sich oft ändern (Das verrückte Labyrinth) oder durch Setzen von Mauern entstehen (Quoridor). "Das magische Labyrinth" zählt zu den letztgenannten, denn hier baut man zuerst durch Setzen von Holzmauern ein Labyrinth auf. Deckt es zu und dreht das Spiel mehrmals um die eigene Achse. Jedes Kind erhält einen Magierlehrling und versucht nun, 5 magische Symbole zu sammeln. Auf dem Spielplan befinden sich entsprechend Symbolfelder, die es zu erreichen gilt. Welches, verrät ein aufgedecktes Plättchen.
 

 

 

 

Unter jedem Magier befindet sich eine kleine Metallkugel, welche sich mit der Figur über den Plan bewegt. Ein Würfel sagt, wieviele Schritte sich der Lehrling bewegen darf (auch weniger). Dabei darf man sich waagerecht und senkrecht bewegen. Wer das richtige Symbolfeld erreicht, bekommt das Plättchen und deckt ein neues auf. Sobald ein Lehrling das 5. Plättchen eingesammelt hat, endet das Spiel.
Gemeinerweise lassen sich die Plättchen aber nicht so einfach einsammeln. Denn erinenrn wir uns: Vorher haben wir aus Mauern ein Labyrinth gebaut. Und diese hindern uns am Weiterkommen. Immer wenn ein kleiner Magier gegen eine solche Mauer läuft, verliert er die Eisenkugel und man startet wieder in seiner Ecke. Also - Wege merken und achtsam voran ziehen.
 

"Das magische Labyrinth" macht einen tollen Eindruck. Das Material ist haptisch hervorragend, die Grafik niedlich düster und der Spielspaß weiß sogar Erwachsene zu fesseln. Was will man mehr?

 

Das magische Lybyrinth (2009)
Dirk Baumann
Drei Magier Verlag / Schmidt Spiele
2-4 kleine Magier, aber gerne auch schon Ältere
ca. 20 Minuten
ca. 35 Euro